Griaß di

bei uns in der Silberregion Karwendel

Das
Kunstobjekt

Das Kunstobjekt „GRIASS DI“, das über einen anonymen internationalen Wettbewerb als Sinnbild der Region ausgewählt wurde, hat in der Region, in den 12 Gemeinden der Silberregion Karwendel Einzug gehalten. Neben Schwaz, Stans, Gallzein, Jenbach, Vomp und Hinterriss finden sich die Objekte in Kürze auch in Terfens, Vomperbach und Pillberg.

Aufgrund der unterschiedlichen Standorte zeigt sich das Objekt immer wieder aus einer anderen Perspektive.

Das Kunstobjekt besteht aus zwölf Stämmen, die wie die Orte auf der Landkarte angeordnet sind. Die Höhe der Stämme leiten sich von der jeweiligen Seehöhe der einzelnen Orte ab. Der größte Stamm steht für Kolsassberg (906 m) mit 3 Metern, der kleinste für Buch (545 m) mit 1,60 Metern. Elf der Stämme sind jeweils aus unbehandelten gedrechselten Lärchenstämmen. Der zwölfte Stamm ist aus Chrom und bezeichnet die Gemeinde, in dem das Objekt steht.

Die künstlerische Gestaltung des Wortes GRIASS DI ist spannend. Aufgrund der geteilten Buchstaben sind die Worte für den Autofahrer nur aus einer bestimmten Position auf der Straße aus klar lesbar. Diese Darstellung sollte das Interesse und die Neugierde des Vorbeifahrenden wecken.

Hergestellt und montiert wurden die Objekte von der Geschützen Werkstätte Vomp, einem sozial stark engagierten Partnerbetrieb aus unserer Region.

Griass di Objekt

MERKMALE DER INSTALLATION

Die Installation „GRIASS DI" hebt folgende Merkmale hervor: 

  • Die Verbundenheit zur Natur und dem Ursprünglichen gehört in die Silberregion Karwendel und dem kulturellen Erbgut der Region.
  • Topografische Höhenunterschiede sind identitätsstiftend für die Gegend und wesentlicher Bestandteil des Entwurfs.
  • Der Baumstamm, überall vor Ort zu finden, ist Sinnbild für die nahtlose Verbindung von verwurzelter Tradition zu innovativer Moderne. Holz und Silber, die natürlichen Ressourcen der Region, bilden daher die materielle und kontrastreiche Basis der Gestaltungselemente.
  • Die 12 Gemeinden der Region und deren geografische Lage sind formgebend für die Anordnung und die Höhe der Stämme und sind Sinnbild einer starken Einheit.
  • Der jeweilige Standort des Objektes wird durch eine "silberne" Stehle hervorgehoben, welche buchstäblich seine Umgebung widerspiegelt.

Wie kam es zu
diesem Objekt?

Der Tourismusverband hat über einen öffentliche Ausschreibung Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ein Design-Objekt als symbolischen „Willkommensgruß“ für die Regionseinfahrten, Ortseinfahrten und Durchfahrten der Region zu entwerfen. Gesucht wurde ein Objekt, das einerseits die Silberregion widerspiegelt, das aber auch das Potential hat, zum „Wahrzeichen“ der Region zu werden.

52 Entwürfe wurden in der 1. Phase des anonym durchgeführten Wettbewerbs von Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Österreich, Deutschland und Südtirol eingereicht. Die Aufgabe der gut besetzten Jury war groß: Es mussten 6 Entwürfe ausgewählt werden, die in der 2. Runde im Detail ausgearbeitet und als maßstabsgetreues Modell dargestellt wurden.

Die Jury, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft und Öffentlichkeit (Josef Margreiter, Andreas Braun, Claudia Berghofer, Christoph Prem), der Kunst (Eva Lind, Ursula Beiler), Professoren bzw. Lehrende von Kunsthochschulen und Fachschulen sowie den Bürgermeister aus Weer, Jenbach und Gallzein und Vertreter vom Toursimusverband, entschied schlussendlich über den Sieger

Das Sieger-Objekt kommt von 3 begabten Designern aus Stuttgart, die mit dem Topographischen Fingerabdruck der Region ein Zeichen setzten wollen.  „Die 12 Gemeinden und deren geografische Charakteristika sind formgebend für die Anordnung der Stämme. Die Baumstämme sind überall vor Ort zu finden und somit Sinnbild für die nahtlose Verbindung von verwurzelter Tradition und innovativer Moderne.“ so die Designerin Franziska Strantz vom We&Me Design Studio.

Die Jury zeigt sich begeistert von der Darstellung der Region. „Der Entwurf überzeugt durch die Einfachheit und Klarheit. Der Umgang mit den Ressourcen, der nachhaltige Gedanke. Hervorzuheben ist die intensive und gelungene Auseinandersetzung mit der Region und ihrer Topographie, die gekonnt 3-dimensional gut dargestellt wird. Diese Installation wird sicherlich zur Zugehörigkeit der einzelnen Orte der Silberregion Karwendel beitragen und das Zusammengehörigkeitsgefühl erhöhen.“