DIE EUROPÄISCHE FUGGERSTRASSE FÜHRT ZU BERG- WERKEN UND MONTANZENTREN, DEREN KUPFER UND SILBER DIE FUGGER REICH WERDEN LIESS

EIN GROSSES KAPITEL DER WIRTSCHAFTSGESCHICHTE

Sagenhaft reich wurden die Fugger im Augsburg der Frühen Neuzeit durch Baumwollhandel und Kredite für Päpste, Kaiser und Könige – vor allem aber durch die Montanwirtschaft. Ab der Zeit um 1490 entstand der europaweite Bergbaukonzern der Fugger mit Erzgruben und Hüttenwerken in Tirol (vor allem in Schwaz und Sterzing), in Kärnten und in Neusohl in Oberungarn (Banská Bystrica in der heutigen Slowakei). Mit Gold und Silber, Blei und Galmei, vor allem aber mit Kupfer und Quecksilber schrieben Jakob Fugger „der Reiche“ und seine Nachfolger ein spannendes Kapitel der europäischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Fuggerhäuser und Schlösser, Kirchen und Denkmäler, Schaubergwerke und Museen in Augsburg, Schwaz, Hall und Innsbruck, Sterzing und Neusohl lassen die Geschichte eines Montankonzerns nachvollziehen, der bis um 1660 die Europäische Union vorwegnahm.

NEU: Silberzehner mit Kaiser-Maximilian-Prägung

Anlässlich des Maximilian-Jahres 2019, in dem landauf landab der 500. Todestag Kaiser Maximilian I. zelebriert wird, erstrahlen unsere Silberzehner mit edler Kaiser-Maximilian-Prägung in neuem Glanz.

Unser Tipp

Im Jahr 2019 jährt sich der Todestag Kaiser Maximilians I. zum 500. Mal. Der „Bergsegen“ und die Kapitalkraft der Fugger, die mit ihrem Montankonzern in Tirol, in Kärnten und in Oberungarn (heute Slowakei) reich wurden, finanzierten die politischen Pläne und die mili- tärischen Unternehmungen des Habsburgers. Maximilian I., der mit seiner Heiratspolitik die Weichen für den Aufstieg des Hauses Habsburg zur Weltmacht stellte, widmet sich im Gedenkjahr eine große Sonderausstellung in der Fuggerstadt Augsburg und ein Theaterstück in Schwaz – das Knappenspiel „Silberberg“.

ZWEI FUGGERHÄUSER
UND DIE „MUTTER ALLER BERGWERKE“

IN DER BERGBAUSTADT SCHWAZ: DREI EPITAPHE DER FUGGER UND ZWEI FUGGERHÄUSER
1409 wurde Schwaz zur Bergbaustadt. Sehr wahrscheinlich hat man hier aber schon zuvor Erz abgebaut, aus dem Silber und Kupfer erzeugt wurde: ein Geschäft, das zunächst heimische Gewerken aus Schwaz, Hall und Innsbruck betrieben. Doch schon 1487 erwarben die Fugger Anteile an der Handelsfirma eines Kufsteiner Großunternehmers.
1522 stieg Jakob Fugger „der Reiche“ mit Berg- werksanteilen und Hüttenwerken aus der Konkurs- masse eines Gewerken in die Montanwirtschaft in Schwaz ein. In der Folge wurde Schwaz zu einem der bedeutendsten Standorte der Fugger. 1546 verlagerte Anton Fugger die Firmenzentrale von Augsburg für einige Zeit in die Bergbaustadt. Zwei Fuggerhäuser, drei Epitaphe und ein Denkmal erinnern an die Ära der Fugger, die in Schwaz 1657 endete.

INTERNATIONALE BEDEUTUNG. Schwaz.
In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts waren die Bergbaureviere in Schwaz und am Röhrerbühl bei Kitz- bühel die bedeutendsten Standorte der europäischen Montanwirtschaft. Dort wurde zwischen 1506 und 1545 jeweils rund die Hälfte des Silbers und des Kupfers im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gewonnen. Weil Bergarbeiter von weit her nach Tirol strömten, soll Schwaz um 1510 mit ungefähr 20.000 Einwohnern der zweitgrößte Ort innerhalb des habsburgischen Reiches gewesen sein.

Mutter aller Bergwerke

wurde das Silberbergwerk am Falkenstein in Schwaz genannt. Geschätzte 300 Kilometer lang unterminieren dort bis heute Stollen und Schächte den Berg über der Stadt am Innufer. 800 Meter tief können Besucher des Silberbergwerks mit der Grubenbahn einfahren. Sie entdecken die Spuren der Bergknappen, die vor 500 Jahren Erz abbauten. Das Silberbergwerk in Schwaz gehört zu den größten Sehenswürdigkeiten Tirols.

Ein aus Kupfer gegossenes Epitaph für Ulrich Fugger d.J. findet man noch heute in der 1502 geweihten Schwazer Pfarrkirche zu „Unserer lieben Frau“, die größte gotische Hallenkirche Tirols. Die ursprünglich weit kleinere Pfarrkirche musste um 1490 wegen des enormen Bevölkerungszuwachses erweitert werden. So entstand eine vierschiffige Kirche mit zwei Hauptschiffen – das eine für die „vornehmeren“ Bürger, das andere für die durch eine Bretterwand von ihnen abgegrenzten Bergarbeiter. Heute wird der mächtige Sakralbau Knappenkirche genannt. Wie zuvor Ulrich Fugger d.J. ließen sich 1633 auch Hieronymus Fugger und 1643 Georg Fugger im Knappenchor bestatten, wo man später ihre steinernen Epitaphe in die Wand eingelassen hat.

www.silberbergwerk.at

Sehenswürdigkeiten

DAS SCHWAZER KNAPPENSPIEL

SILBERBERG
DAS SCHWAZER KNAPPENSPIEL

Der „Silberberg“ ist ein Theaterstück von Felix Mitterer über den Bergsegen im 16. Jahrhundert, mit dem Schwaz sich selbst und Kaiser Maximilian I. feiert, dessen Todestag sich 2019 zum 500. Mal jährt. Eine (Bergbau-) Geschichte um Reichtum und Armut, Macht und Recht, Mystik und Liebe, Kampf und Revolution. Infos und Tickets unter:

FÜHRUNGEN ZU FUGGERN

FÜHRUNGEN ZU FUGGERN
GEWERKEN UND BERGKNAPPEN

Drei Themenführungen – „Die Fugger“, „Die Gewerken“ und „Die Pfarrkirche in Schwaz“ – zeigen Spuren des Bergbaus in Schwaz. Die Führung leitet zu zwei Fuggerhäusern, zu Bauten reicher Tiroler Gewerken und in die spektakuläre Knappenkirche – wo man drei Epitaphe der Fugger entdeckt. Infos und Buchung unter:

https://www.silberbergwerk.at

DAS SILBERBERGWERK
IN SCHWAZ

Das Schwazer Silberbergwerk ist eine der größten Sehenswürdigkeiten Tirols. Das um 1500 bedeutendste Silberbergwerk Europas ist ein unvergessliches Erlebnis unter Tage. Besucher fahren mit der Grubenbahn 800 Meter tief ein – danach sehen sie Erzabbaustollen, Bergknappen und die Schwazer Wasserkunst.
Infos und Buchung unter:

DAS SCHWAZER KNAPPENSPIEL

BURG
FREUNDSBERG

Hoch über Schwaz thront die Burg Freundsberg – eine Bilderbuchburg mit fantastischer Aussicht auf die Stadt und das Inntal. Die Burg erinnert auch an Geschäfte zwischen den Frundsbergern und den Fuggern – und an eine Ehe, die den Fuggern die Mindelburg und (fast) die Stadt Mindelheim einbrachte.
Infos und Reservierung unter:

SILBERSTADT

KOSTENLOSE SPEZIAL-FÜHRUNG
DURCH DIE SILBERSTADT

Von Juni bis Mitte September: Die kostenlose Stadtführung „Auf den Spuren des Silbers“ zeigt die versteckten Sehenswürdigkeiten der Bergbaustadt Schwaz. Ganz besondere Orte, die bislang für die Öffentlichkeit verborgen waren – und die ihre Pforten nur für Teilnehmer an diesen Führungen öffnen. Infos und Buchung unter:

DER KNAPPENSTEIG

DER
KNAPPENSTEIG

Entdecken Sie den Schwazer Knappensteig während einer 2-stündigen Führung und erleben Sie die reiche Geschichte der Silberstadt!
Infos unter:

TRATZBERG

DAS FUGGERSCHLOSS
TRATZBERG

Das prachtvolle Renaissanceschloss Tratzberg ist eines der schönsten und auch am schönsten gelegenen Schlösser Tirols, Die originale Innenausstattung macht dieses Schloss, das zeitweise den Fuggern gehörte, besonders sehenswert. Ihre Spuren findet man unter anderem in der „Fuggerstube“.
Infos und Tickets unter:

Silberzehner

SCHENKEN IST SILBER
FREUDE IST GOLD

Der Silberzehner dient als regionale Währung der Silberregion Karwendel und vereint ihre 12 Gemeinden. Die hochwertige Silbermünze im Gegenwert von 10,- € kann bei über 500 Akzeptanzstellen in der Silberregion eingelöst werden. Der Silberzehner kann in einer stilvollen, schwarzen Samttasche als wertvolles Geschenk erworben werden.

Angebot
FUGGER PACKAGE



  • Angebotszeitraum: 01.05 - 31.10.2019, Do bis SO
  • Inklusive: Schloss Tratzberg „VR-Tour", Themenführung „Die Fugger“, 3-Gänge Fuggermenü, Silberbergwerk Schwaz, Schloss Freundsberg, Rathaus Schwaz, Stadtführung Schwaz, Knappensteig, Sightseeingbus
ab 159,- €
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Paketpreise pro Person im Doppelzimmer für 3 Nächte (Donnerstag bis Sonntag):

  • Gasthöfe & Pensionen ab 159,- €
  • 3 Sterne Hotels inkl. Frühstück ab 189,- €
  • Ferienwohnungen & Ferienhäuser ab 209,- €
  • 4 Sterne Hotels inkl. Frühstück ab 219,- €
  • Schloss Mitterhart inkl. Frühstück* ab 260,- €
    * Einbettzimmerzuschlag bei Einzelnutzung.

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